
NUTZUNGSKONZEPT PopUp PHASE
Zusammenkommen, erster Formatierungs-entwurf und Darstellung, um langfristige Implementierung zu fördern.
Vorgehen/Strategie
Die PupUp-Zeit versteht sich als Experiment; wir gehen die Sache an und schauen was passiert; wir geben uns regelmäßig Raum um gemeinsam zu reflektieren was sich ergibt, was stört, oder was wir uns wünschen und wir konkret angehen wollen. Durch diese 3monatige Experimentierzeit soll die Entwicklung eines tragfähigen und langfristiges Nutzungskonzept gefördert werden.
Selbstverständnis
Das Kulko versteht sich selbst als Reallobor, das viel weiteren Reallaboren auf die Sprünge helfen will; Reallaboren die ein gemeinsamen Miteinander unterschiedlichster Akteure für eine sozial, ökologisch und somit kulturell Nachhaltiges Dasein ermöglichen zu entwickeln, auszuprobieren zu erforschen.
Die PopUp-Phasen
Phase I: An- und Zusammenkommen (15.05. – 03.06.19)
Startherausforderung für jeden Pionier-Mitmacher ist es, zumindest einen Teil seines Schaffens ins Kulko zu verlegen; gemeinsam erschließen wir dort die Infrastrukturen und eigenen uns Stück für Stück den Raum an, lassen uns Inspirieren und schmieden erste Pläne wie unser Kulko funktionieren und wirken könnte.
Phase II: Konzeption und Vernetzung (04.06. – 02.07.19)
Wir laden mögliche weitere Mitmacher und Kooperationspartner ein, stellen unseren Konzeptentwurf vor, entwickeln und bringen ihn in Synergie mit anderen Einrichtungen, Gruppen oder Projekten. In kleinen Gruppen oder auch Einzelinitiativen stehen erste kleine Pilotprojekte wie Kurzporträts der Pioniere, regelmäßige Freiraumcafetreffs, Improtheatersessions oder auch erste Skizzen einer Homepage.
Phase III: Projektansätze und Sichtbarkeit (03.07 – 09.08.19)
Langsam füllen sich die beiden Schaufenster unseres Kulkos; zum einen sehen wir Skizzen, Bilder und Modelle zu Ideen deren Realisation durch das Kulko-Team ermöglicht werden soll und zum anderen Plakate und Beschreibungen bereits realisierter und aber auch demnächst im Kulko stattfindender Projekte und Aktionen.
Ende Juli/Anfang August steigt dann die erste Kulko-Vernissage, bei der neben dem bis dahin entwickelten Konzept, erste Erfahrungen, Ambitionen und auch realisierten Projekte präsentiert werden. Livemusik, leckeres Essen und evtl. verzahnt mit weiteren Programmpunkt der Kinemathek und dem Jazzclub runden die Veranstaltung ab.
Das Kulko
ist ein gemeinnütziger Verein und finanziert sich über Zuschüsse, Fördergelder, Beiträge der Mitglieder und Beträge der Mitwirkenden und Nutzer, welche ihre Projekte separat über eigene Projektgelder finanzieren.
Die Satzung schreibt Ausrichtung und Struktur der Initiative und Einrichtung fest, während die Geschäftsordnung Aufgaben, Zuständigkeiten, Abläufe und Regeln entsprechend der aktuellen Ansprüche und Bedarfe festlegt. Das Kulturkollektiv setzt sich zusammen aus Vereins-Mitglieder die das Projekt hauptsächlich gestalten und entsprechend Satzung und Leitbild ausrichten, Mitwirkenden, die die Einrichtung zur Realisation ihrer Projekte zunächst temporär nutzen und evtl. Mitglieder werden wollen
und Kooperationspartner die das Kulko finanziell und strukturell fördern und unterstützen oder bei der Realisation von Veranstaltungen, Aktionen und Projekten kooperieren.
Partizipierende
Beirat: Berät die Mitglieder zur Ausrichtung, Schwerpunktprojekten, Vernetzung
… z.B: mit den Iq Themen https://www.karlsruhe.de/iq.de
Mitglieder
Sie sind zum Teil Gründungsmitglieder und werden nach Probezeit und Abstimmung zu Hauptmitgliedern, die über Ausrichtung und Wirkung des Vereinsprojektes Kulko entscheiden; sie haben feste Arbeitsplätze im Kulko, realisieren dort sowohl ihre freiberuflichen, kreativwirtschaftlichen Projekte, als auch ihre kulturell ambitionierten Ideen. Sie tragen je nach Finanzkraft und Nutzungsbedarf eines großen Teil der laufenden Kosten (ca. 150-240€/Monat und Person) und sind verantwortlich für funktionierende Strukturen. Sie suchen und wählen interessante Projekte aus, die
im Rahmen des Kulko durch Mitwirkende realisert werden, beraten und unterstützen bei Vernetzung, Finanzierung, Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit oder Auswertung.
Mitwirkende
Sind oft auch angehende Profis die ihre Projekte in Kooperation mit dem Kulko -Kollektiv realisieren; z.B. im Rahmen eines Masterstudiums, als Pilotprojekt um sich Selbstständig machen zu können oder auch um ihre Vereinsidee voranzubringen. Sie sind in der Regel für ihre Projektlaufzeit Mitwirkende im Kulko und zahlen hierfür auch einen Nutzungsbeitrag, der je nach Projektbudget und Inanspruchnahme ausgehandelt wird. Sie helfen die Strukturen des Kulko zu pflegen, Anforderungen anzupassen und weiterzuentwickeln. Wer langfristig seinen Erfahrungen und Ambitionen ins Kulko miteinbringen möchte, stellt einen Antrag auf Mitgliedschaft.
Partner
sind zum einen das Projekt finanziell und Strukturell tragen Einrichtungen wie die Stadt Karlsruhe, Unternehmen, Banken, Stiftungen und auf der anderen Seite kooperierende Einrichtungen, mit denen gemeinsam Projekte entwickelt, realisiert und ausgewertete werden; dazu gehören Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Vereine und
NGO`S, z.B. aus den Bereichen Kultur, Kunst, Soziales, Gesundheit oder Naturschutz.
Raumaufteilung der ca. 670qm
- ca. 130qm EG, Treff und Sitzgelegenheit, Schaufenster, 3-5 Arbeitsplätze
- ca. 130qm OG, 6-12 Arbeitsplätze, kleine Bühne
- ca. 140qm, 6 separate, z.T. abgeschlossene Arbeitsträume /vor allem temporär nutzbar
- ca. 250qm UG, Studio, Werkstatt, Bühnenraum für überwiegend temporärer Projektnutzung
- ca. 20qm, Küchenzeile, Flur, 3-4 Toiletten (teils defekt)

Verortung, Synergien und Output
(warum, was, wer, wie…) ist mit den Möglichkeiten der Kunst, Aktions- und Kreativexperimentierräume zu bespielen und in ihrer Wirkung zu unterstützen;
auch soll es helfen die Kunstszene an sich zu entwickeln um eine normative Ausrichtung helfen finden zu können. Kunst und Kultur als der Player in der 4. Dimension, der technische oder soziale Errungenschaften/Ansätze erlebbar, verständlich, nutz- und aber auch formbar machen.

Output Pilotphase
Konkret:
• wöchentliche Brainstorm-Treffs (vernetzen, Ideen sammeln)
• Vorbilderporträts
• Vernissage…Ideen und Projekte, Personen vorstellen + vernetzen (ähnlich 7X7)
• Nachhaltigkeitsausschreibung/Ehrung für die Stadt entwickeln + vorstellen
• Konzeptkonzeption wie Kulko eine nachhaltige Stadtentwicklung fördern kann
Output langfristig
Studienprojekte
Konkret:
….. Stadtentwicklungsprojekte (Ausschreibungen, Reallabore …)